Aufhebung des Schweizer Bankgeheimnisses

Der Informationsaustausch zwischen Italien und Schweiz ist seit dem 13. Juli 2016 in Kraft.

Folglich kann die Schweiz der italienischen Steuerbehörde keine Auskünfte mehr vorenthalten.

Die Zusammenarbeit gilt für alle relevanten Informationen für die Anwendung von Steuern aller Art, die in
der Schweiz oder in Italien eingehoben werden müssen.

Außerdem sind unbegründete Anfragen betreffend eine bestimmte Person, ebenfalls untersagt.
Gruppenanfragen sind aber erlaubt. D. h. die Anfrage auf Zusammenarbeit kann sich sowohl auf eine bestimmte, namentlich genannte Person aber auch auf eine Mehrzahl von Personen beziehen.

Bei vorliegen von außerordentlichen Umständen, muss die betreffende Person, nicht einmal über die Anfrage der Steuerbehörde informiert werden und kann sich nur auf die Schweizer Justiz berufen.

Es wird daran erinnert, dass ab dem 1. Jänner 2017 auch der automatische Informationsaustausch bezüglich Steuern sowie der Kontostände bei Banken und bestimmten Versicherungsgesellschaften in Kraft tritt.

Die betreffenden Subjekte können sich nur auf die Schweizer Datenschutz – Gesetze bezüglich berufen.

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